24.06.2014  14:42 Uhr

Schlafen
Die richtige Bettwäsche für erholsamen Schlaf

Tag für Tag verbringt der Mensch 6-8 Stunden im Bett. Während dieser Zeit ist er fest in seine Bettdecke eingewickelt, rollt sich auf dem Laken herum und drückt seinen Kopf ins Kissen. Wacht er morgens erholt auf, wird er sich darüber nur recht wenige Gedanken machen. Fühlt er sich jedoch oft übermüdet, unwohl und verschwitzt, wird er sich fragen, woran es liegt … und dabei schnell an seine Bettdecke denken.

Wie groß sollten die Bettdecke und das Kissen sein?

Sicherlich spielt das Design einer Bettdecke eine große Rolle und stylische Bettwäsche erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit. Zunächst einmal sollte man aber im Kleinen anfangen und sich mit der Größe beschäftigen. Nur so ist sichergestellt, dass Bettwäsche und Laken nachts nicht rutschen und den Schlaf stören.

Üblicherweise gibt es bei der Bettwäsche vier verschiedene Größen. In Deutschland ist das Maß 135 x 200 cm am weitesten verbreitet. Danach kommt die komfortable Luxusbreite mit 155 cm Breite. Schließlich fühlen sich gerade viele junge Leute zu Bettwäschen mit den Größen 200 x 200 oder sogar 240 x 220 cm hingezogen. Kissenbezüge sind üblicherweise 80 x 80 cm groß. Bei halben Kissen kann der Bezug zur Not umgeschlagen werden. Ansonsten greift man auf die Größe 40 x 80 cm zurück.

Das richtige Bettlaken auswählen

Als Nächstes ist das Bettlaken dran. Um richtig auszuwählen, muss man die Größe der Matratze kennen. Das ist aber meistens nicht besonders schwer. Die meisten deutschen Einzelbetten oder Kojenbetten haben eine Größe von 100 x 200 cm. Matratzen für Doppelbetten sind meistens 180 x 200 oder 200 x 200 cm groß. Für besonders große Menschen gibt es auch Betten mit Überlängen. Sie sind z.B. 220 cm lang. Neben der Fläche ist auch noch die Dicke der Matratze zu berücksichtigen. Während Betten früher häufig nur 13 cm hoch waren, können es heute bis zu 25 cm sein. Ein zu kleines Bettlaken könnte nicht richtig unter einer solchen Matratze fixiert werden. Mit dem Aufkommen von Spannbettlaken ist dieses Problem allerdings weitgehend obsolet geworden. Sie passen sich automatisch der Form an und dehnen sich auch aus. Durch den Gummizug bleiben sie fest unter dem Bett fixiert. Wenn man die Wahl hat, sollte man sich immer für ein Spannbettlaken entscheiden. Es erspart viel Arbeit.

Die wichtigsten Materialien

Die meisten Bettbezüge bestehen aus Baumwolle, Polyester oder Leinen. Hat man ein Modell gefunden, das einem gefällt, sollte man zuerst immer das Material prüfen. Jedes von ihnen hat Vor- und Nachteile. In den meisten Haushalten kommt Bettwäsche ausBaumwolle zum Einsatz. Sie zeichnet sich durch ihre große Saugkraft aus. Obwohl sie viel Wasser aufnehmen kann, fühlt sie sich nie nass an. Darüber hinaus ist sie sehr pflegeleicht. Polyesterbettwäsche besteht aus einem Kunststoffgarn. Es ist kostengünstig, aber nicht atmungsaktiv. Man schwitzt darin stärker als in Baumwollbettwäsche. Das dritte verbreitete Material ist Leinen. Es hat eine robuste Struktur und kann mehr Flüssigkeit aufnehmen als Baumwolle. Dafür knittert es stark. Beliebte Leinenarten sind Damast, Brokat, Satin, Jersey und Flanell. Bei allen Materialien ist auf die richtige Pflege zu achten. Weiße Bettwäsche ist meistens bis 90°C waschbar. Bunte Wäsche sollte aber nur bis 60°C gewaschen werden.


 

(Redaktion)

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