29.07.2014  22:43 Uhr

Gin
Ratgeber: Löcher bohren leichtgemacht

Das wichtigste Werkzeug beim Einrichten einer neuen Wohnung ist mit Abstand die Bohrmaschine. Es müssen Regale angebracht, Lampen befestigt und Bilder aufgehängt werden. Damit die Möbel und Bilder später auch perfekt halten, müssen die Löcher optimal ausgerichtet sein. Jeder Untergrund stellt hierbei eine andere Herausforderung.

Zu große und zu tiefe Löcher verhindern

Altbauwände haben oft ein großes Problem: Brüchige Ziegel und loser Putz fransen das Loch schnell aus. Hier ist vorsichtiges Bohren gefragt. Am besten verwendet man den Bohrer eine Nummer kleiner, da die Löcher meist von selbst ausschlagen. Ist das Loch bereits ausgebrochen, kann Gips weiterhelfen. Einfach das Loch zugipsen und nach dem Trocknen noch einmal probieren. Für noch mehr Halt bietet sich ein Stück Holz in der Wand mit an. Zu tiefe Löcher verhindert man mit etwas farbigem Klebeband. Dafür sind die Längen von Dübel und Schrauben vorher auszumessen und am Bohrer mit einem Klebestreifen zu markieren. So erspart man sich beim Bohren mehrerer Löcher das ständige Ausmessen und vermeidet zu tiefe Bohrungen in der Wand.

 

Achtung Stromleitungen

Beim Bohren in Wänden muss in erster Linie auf die darunterliegenden elektrischen Leitungen geachtet werden. Auch Heizungs- und Wasserrohre werden in der Wand verlegt und bleiben unentdeckt. Klar definierte Installationszonen bieten den Wohnungsbesitzern Sicherheit. So sollte beispielsweise in der Mitte einer Wand keine Leitung verlegt sein. Wer sich zusätzlich absichern möchte, greift auf einen Leitungssucher zurück. Die kleinen Geräte sind für einen geringen Preis im Fachhandel erhältlich und spüren Metall in den Wänden problemlos auf. 

Alles sauber nach dem Bohren

Ohne zu viel Dreck zu verursachen, fängt ein Staubsauger den Bohrstaub am besten auf. Alternativ kann ein Briefumschlag oder eine Filtertüte mit Klebeband unter dem Bohrloch befestigt werden. So bleibt ein Großteil des Bohrstaubes in der Vorrichtung hängen. Beim Bohren in Decken hilft der Trick mit einem Joghurtbecher. Einfach von unten in den Becher und danach in die Decke bohren. So fällt der Staub direkt in das Gefäß.


 

(Redaktion)

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